Wie kann Kommunikation sichtbar gemacht werden? Mit dieser spannenden Frage beschäftigten sich die Klassen 9C und 9D im Kunstunterricht. Entstanden sind eindrucksvolle plastische Figurengruppen aus Filz, die Gespräche, Begegnungen und zwischenmenschliche Situationen auf kreative Weise darstellen.
Zu Beginn des Projekts setzten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit den Grundlagen der menschlichen Figur auseinander. In zeichnerischen Übungen wurden Anatomie, Proportionen und bewegte Körperhaltungen untersucht und theoretisch vertieft. Dabei lernten die Jugendlichen, wie Figuren aufgebaut sind und wie Bewegungen sowie Körpersprache wirken.
Auf dieser Grundlage entwickelten die Klassen in Partner*innenarbeit eigene Figurenentwürfe. Anschließend wurden die Figuren mit viel Geduld und handwerklichem Geschick aus Filzwolle gefertigt. Mithilfe spezieller Filznadeln entstanden nach und nach proportional korrekte Körper, individuelle Haltungen und ausdrucksstarke Szenen. Besonders beeindruckend war die Vielfalt der dargestellten Kommunikationssituationen: von angeregten Gesprächen über Konflikte bis hin zu Momenten der Zweisamkeit.
Den Abschluss des Projekts bildete eine fotografische Inszenierung der entstandenen Figurengruppen. Durch passende Perspektiven, Hintergründe und Lichtsetzungen wurden die kleinen Kunstwerke wirkungsvoll in Szene gesetzt und ihre Ausdruckskraft zusätzlich verstärkt.
Das Projekt verband theoretisches Wissen, gestalterische Fähigkeiten und kreatives Arbeiten auf besondere Weise. Die Ergebnisse zeigen eindrucksvoll, wie vielseitig das Thema „Kommunikation“ künstlerisch interpretiert werden kann und mit wie viel Engagement die Schülerinnen und Schüler gearbeitet haben.