Kulturelle Bildung

Die Alltagswelt ist medialer geprägt denn je, Produkte der herrschenden Kultur umgeben junge, heranwachsende Menschen und wollen decodiert und erschlossen werden – für sie handhabbar sein. Ausgehend von den Begriffen der Handhabung – des „Handtierens“ – wird die Generierung von Chancen Kultureller Bildung durch die vertiefte und kompetente Auseinandersetzung an und mit Kulturorten ersichtlich.

Gesellschaftliche Teilhabe, die ein übergeordnetes Ziel und zugleich Recht eines jeden Mitgliedes unserer Gesellschaft ist, bedarf einer Annäherung an verschiedenste Kulturinstitutionen und -akteure im Sinne einer Partizipation an Produkten unserer Kultur, die neben Medien, Bibliotheken, Konzerthäusern, kulturellen Stätten wie dem Theater, der Oper, dem Ballett auch anthropologische und historische Institutionen, wie Archive, Kunstmuseen, Sakralbauten oder Forschungseinrichtungen umfasst.

Das Helmholtz-Gymnasium bietet durch die Vernetzungen mit kulturellen Akteuren, wie den obig genannten, Chancen der subjektiven Erfahrung für unsere Schüler*innen, um Prozesse der Selbstbildung durch den Bereich der Kultur zu ermöglichen.

Im Sinne eines wesentlichen Teils der Persönlichkeitsbildung regen wir durch das Öffnen von Türen zu ästhetischen Erfahrungen sowie zum Verständnis von Kultur an. Das Beherrschen von Kulturtechniken ermöglicht über die Partizipation in kulturellen Bereichen hinaus einen Beitrag zu kritischem Denken, sodass Lernende als Teil einer demokratischen Gesellschaft zu Akteurinnen und Akteuren und Mitgestalter*innen dieser im sozialen, wirtschaftlichen, beruflichen, kulturellen und politischen Bereich werden. Die Förderung von Wertehaltungen und Kompetenzen wird in allen Fächern gefördert und stärkt so neben der Selbstständigkeit und Entfaltung von Schülerpersönlichkeiten auch ein Verantwortungsbewusstsein für das Miteinander sowie die Umwelt und die Natur [SchulG].

Die Landschaft der Kulturstätten im Umkreis, wie auch der Kunstsammlung NRW, sind nur Beispiele für eine Ermöglichung unmittelbarer Erfahrungen, die den Lernenden eröffnet werden. Durch das Landesprogramm „Kultur und Schule“ haben wir bereits zum zweiten Mal in Folge die Möglichkeit, über ein ganzes Schuljahr eine Begegnung zwischen Künstlerin und Schülern zu ermöglichen.

 

Dafür stehen wir mit unserer Ernennung zur Talentschule im Profil „Kulturelle Bildung“. Auch als Gymnasium der Nordstadt befinden wir dabei Werte wie Toleranz und Vielfalt als höchste gesellschaftliche Güter. Unsere offene, zugewandte und einladende Schulgemeinschaft lässt uns dabei täglich gern zur Schule gehen und gemeinsam von- und miteinander lernen.

(Von Partnerschaften mit dem NRW-Juniorballett, über Schneesport-Exkursionen und -fahrten bis hin zum wöchentlichen Treffen in der Comic- oder der Robotik-AG ist es unser Ziel, auch unabhängig von klar definierten Fachinhalten zu bilden – kulturell zu bilden!)

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